Aktuelle Devisenbestimmungen im Überblick

Aktuelle Devisenbestimmungen in beliebten Urlaubsländern


Was müssen Sie bei Ihrer Urlaubsreise beachten, wenn Sie Bargeld mitnehmen? Welche Devisenbestimmungen bezüglich der Ein- und Ausfuhr von Währungen gibt es in beliebten Urlaubsländern?

Eine generelle Vorschrift gibt es dann, wenn Sie in die EU einreisen bzw. bei der Ausreise: Dann müssen Sie nämlich Barmittel, die den Wert von 10.000 Euro übersteigen, bei der Ein- bzw. Ausreise beim Zoll melden. Wenn Sie Ihren Sommerurlaub außerhalb der EU verbringen, dann müssen Sie eventuell – was die Ein- bzw. Ausfuhr von Landes- oder Fremdwährung betrifft – weitere Vorschriften beachten.
 

Ausgewählte Urlaubsländer außerhalb der EU: die wichtigsten Bestimmungen*

  • Ägypten: Sie dürfen insgesamt bis zu 5.000 Ägyptische Pfund ein- bzw. ausführen. Devisen müssen bei der Einfuhr ab einem Betrag von 10.000 US-Dollar (oder dem entsprechenden Gegenwert in anderer Währung) deklariert werden.
  • Dominikanische Republik: Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Fremdwährung kann unbegrenzt eingeführt werden, muss jedoch bei Beträgen von über 10.000 US-Dollar deklariert werden. Die Ausfuhr von Fremdwährung ist nur bis zu dem Betrag erlaubt, der bei der Einreise deklariert wurde. Der ÖAMTC empfiehlt, Geld im Reiseland selbst und nur bei offiziellen Wechselstellen umzutauschen. Es sollten möglichst kleinere Euro-Scheine mitgenommen werden (200- und 500-Euro-Scheine können abgelehnt werden).
  • Thailand: Die Ein- und Ausfuhr von Fremdwährung ist für Ausländer unbeschränkt möglich. Fremdwährungen müssen sowohl bei der Einreise als auch bei der Ausreise ab einem Betrag von 20.000 US-Dollar deklariert werden. Bei der Ausreise nach Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar oder Vietnam darf nur Fremdwährung im Gegenwert bis zu 500.000 Thailändische Baht mitgeführt werden. Landeswährung darf nur bis zu einem Betrag von 50.000 Baht ausgeführt werden.
  • Tunesien: Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Die Einfuhr von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt - ab umgerechnet 1.000 Tunesische Dinar besteht aber Deklarationspflicht. Die Ausfuhr von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Laut ÖAMTC achten die Behörden streng auf die Einhaltung der Devisenbestimmungen.
  • USA: Sowohl Landes- als auch Fremdwährung können unbeschränkt ein- und ausgeführt werden. Ab 10.000 US-Dollar gibt es jedoch bei Ein- und Ausfuhr eine Deklarationspflicht. Darüber hinaus müssen auch Goldmünzen bzw. Gold deklariert werden.
  • Achtung: Wollen Sie mit Ihrer Maestro-Raiffeisenkarte in den genannten Ländern Bargeld an Geldausgabeautomaten beheben, so müssen Sie die entsprechenden Einstellungen in Ihrem Online Banking (Kartenmanagement > GeoControl - Ihr Maestro-Sicherheitsservice) bzw. der Raiffeisen ELBA-App (Banking > Karten > GeoControl-Sicherheitsservice) ändern.

Wesentliche Informationen über das Thema Bezahlen im Ausland und eventuelle Gebühren erhalten Sie bei Ihrem Raiffeisenberater.

Sie wünschen kompetente, persönliche Beratung?

* Quelle: ÖAMTC Länder-Info. Informationen über die Devisenbestimmungen in weiteren Urlaubsländern erhalten Sie in der ÖAMTC Länder-Info bzw. den ARBÖ Reiseinformationen.