Sicheres Online-Shopping: Die wichtigsten Tipps

Online-Shopping: Tipps und sichere Bezahlmöglichkeiten

Wie können Sie seriöse Anbieter erkennen und was ist beim grenzüberschreitenden Online-Shopping zu beachten?

Ein Buch über einen Webshop zu kaufen, ein Gartenutensil, ein Elektrogerät im Internet zu erwerben oder den Urlaub online zu buchen: Das ist längst schon für viele Routine. Trotzdem sollte man bei jedem Bestellvorgang Vorsicht walten lassen. Denn neben den unzähligen seriösen Anbietern gibt es auch einige, die es mit den rechtlichen Vorschriften und dem Konsumentenschutz nicht so genau nehmen. Informieren Sie sich über einige der wichtigsten Tipps, die von jenen zusammengestellt wurden, die es wissen müssen: den Verbraucherschützern.*
 

So erkennen Sie seriöse Anbieter

Seriöse Anbieter zeichnen sich durch Offenheit und Transparenz aus. Der Anbieter identifiziert sich auf der Homepage eindeutig durch vollständige Kontaktdaten (Postanschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse). Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sollten klar formuliert und deutlich sichtbar sein. Vorsicht ist bei besonders günstigen Preisen geboten: Auch im Internet wird nichts verschenkt.
 

Online-Gütesiegel

Ein Gütesiegel alleine ist zwar noch keine Garantie dafür, dass das Online-Shopping auch wirklich reibungslos vonstattengeht. Klicken Sie jedenfalls auf das Gütesiegel: Wenn sich dann ein Zertifikat öffnet, dann ist das ein gutes Zeichen. Zu den bekanntesten Online-Gütesiegeln zählen das E-Commerce-Gütesiegel, das Trustmark Austria Gütesiegel sowie das deutsche Gütesiegel Trusted Shops.
 

Privatpersonen als Anbieter / Verkäufer

Wesentliche Schutzbestimmungen gelten nur für "Verbrauchergeschäfte", das sind Geschäfte, die zwischen Verbrauchern und Unternehmen abgeschlossen werden. Private Verkäufer bzw. Anbieter können dagegen etwa Gewährleistungsrechte weitgehend ausschließen. Wenn es möglich ist, kontrollieren Sie beim Kauf von einer Privatperson die Ware vor Ort und bezahlen Sie erst bei Abholung oder bestehen Sie darauf, dass der Kauf per Nachnahme abgewickelt wird.
 

Grenzüberschreitendes Online-Shopping

Beim Kauf in einem Nicht-EU-Mitgliedsland können Steuern und Zollgebühren anfallen. Bedenken Sie darüber hinaus, dass nicht alles, was im Internet angeboten wird, ohne weiteres importiert werden darf. Importbeschränkungen gibt es etwa bei Medikamenten. Darüber hinaus kann es auch generelle Importverbote geben oder die Notwendigkeit, ein besonderes Importverfahren durchzuführen.

* Quelle: Europäisches Verbraucherzentrum (EVZ)